Das Selbstbildnis des Aristagon

 

Dieses Gedicht wurde mir von  Aristagon zur Verfügung gestellt

 

 

Ein Selbstbildnis

In Henoch einst herrschte Leid.
Doch ich sah nur Einsamkeit.
Tanzte mit der schönsten Maid,
jener voller tiefster Dunkelheit.

Sie verschlang mich gänzlich,
Meinen Geist, meine Seel´
Im Grauen mich solch ängstlich
entrinnen Leiser, ohne Fehl.

Süß war sie wie Lillith einst
voll Tücke doch voll Liebe,
dass Großes werde kleinst.
So ich mich wundre wo ich bliebe.

So wurde ich was ich bin und war.
Der Geist umwölkt im lauen Dunst,
Oh Schatten in mir wunderbar.
Besessen wart von fiebrig Kunst.

Doch so ich wie auch Eden brannt,
erblickte das Feuerzeug in meiner Hand.
Um meiner Seele Willen ich rannt
Um zu entkommen meiner Schand.

So kam noch komme ich weiter,
Ob lebend oder verloren träumend
dass letztlich ich an mir scheitere,
All den Weg für Dämonen räumend.

 

 

Ich danke Ihm für die Bereitstellung dieses Gedichtes